Garage oder Carport?

Die Frage stellen sich die meisten Häuslebauer wohl bei der Planung des zukünftigen Heims und die Antwort ist nicht immer einfach.

Garage

Die Vorteile einer Garage liegen auf der Hand. Aufgrund ihrer massiven Bauweise bietet sie den besten Schutz vor Diebstahl und Witterungseinflüssen und lässt sich gut in die Architektur des Hauses integrieren, so dass sie als Teil des Hauses wahrgenommen wird und dieses optisch vergrößert.
Letzteres ist allerdings auch der größte Nachteil einer Garage. Um hier ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen sind viele Dinge zu beachten. Zum Beispiel sollte sich die Garage an der Architektur des Hauses orientieren (Außenfassade, Dachform, usw.) und den Eingangsbereich des Hauses nicht dominieren. Gelingt das nicht, wird die Garage als störender Fremdkörper im Gesamtbild wahrgenommen.

Eine einfache Garage gibt es mit viel Eigenleistung (Selbstbau) bzw. als Fertiggarage schon ab ~6000€. Die Preisgrenze nach oben ist offen, ähnlich wie bei Häusern.

Carport

Die Vorteile eines Carports sind eindeutig der Preis sowie der leichte Aufbau in Eigenleistung. Carports werden nicht als Teil des Hauses, sondern als Anbau wahrgenommen und sind deshalb in ihrem  Stil nicht so sehr an die Architektur des Hauses gebunden.
Nachteilig wirkt sich aus, dass Carports aufgrund ihrer leichten Bauweise nur bedingt vor Witterungseinflüssen bzw. Diebstahl schützen und der Wartungsaufwand (lasieren ,streichen) unter Umständen höher ist als bei einer Garage.

Einen einfachen Carport gibt es ab ~750€ (Baumarktqualität) bzw. ab 2500€ (Zimmermannsqualität).


Planung eines Carport


Wir haben uns für den Bau eines Carport entschieden. In erster Linie glauben wir, dass ein Carport in unserer  3 Meter breiten Einfahrt nicht so wuchtig wirkt und sich optisch besser in das Gesamtbild einfügt. Außerdem mag ich keine Garagen, die sind oft dunkel, muffig und eng und in vielen Fällen mit Dingen zugestellt, welche eigentlich auf dem Sperrmüll besser aufgehoben wären ; )

Meine ersten Vorstellungen von unserem Carport habe ich mit der Software von SKAN HOLZ skizziert. So ähnlich könnte er aussehen:



Der Carport wird 3 Meter breit und ~ 9 Meter lang. Der Geräteschuppen soll in etwa 3 x 2 Meter groß werden. Die Außenwände des Geräteschuppens werde ich mit den restlichen Klinkern des Hauses verblenden. Das habe ich zwar so noch nicht gesehen, aber es sieht bestimmt toll aus.

Außerdem müssen wir noch irgendwo unsere Mülltonnen unterbringen. Aber bei dem Thema sind wir derzeit noch eher ratlos ...

Einfriedung - oder der gemeine Gartenzaun

Einfriedung ist ein mächtiges Wort, welches die wenigsten wohl mit ihrem Gärtchen in Verbindung bringen würden. Spricht man dagegen von dem Gartenzaun, ist der Gartenbesitzer in seinem Element und eine rege Diskussion entbrennt. Die Standpunkte sind so verschieden wie die einzelnen Persönlichkeiten und jeder vertritt mit nachvollziehbaren Argumenten seine Position Pro oder Kontra zu dieser klassischen Form der Umfriedung.

Schon allein wegen dem subjektiven Sicherheitsgefühl haben wir uns von vornherein für eine Umzäunung des Grundstücks entschieden.

Einen großen Teil des Grundstücks (ca. 65m) werden wir mit einem Einstabmattenzaun umbauen. Die einzelnen grünen Matten sind 200 x 100 cm groß. Später verschwindet der Zaun hinter der Randbeflanzung des Gartens.

Aus unserer Sicht bietet der Einstabmattenzaun ein gutes Verhältnis was Preis und Stabilität angeht. Außerdem ist er langlebig und wartungsfrei.



Im Eingangsbereich des Hauses muß der Zaun natürlich auch repräsentativen Zwecken dienen . Hier wollen wir einen klassischen Lattenzaun in weiß verwenden. Es gibt mittlerweile auch viele Modelle aus witterungsbeständigen Kunststoff, welche selbst auf kurze Distanz eine gute Figur machen.

Aus Klinkern gemauerte Zaunpfähle sind derzeit mein absoluter Favorit für den Lattenzaun. Allerdings müssen wir erst noch überprüfen, ob das optisch auch passt oder vielleicht in dem 3m breiten Eingangsbereich zu gedrungen wirkt.

Planung der Außenanlagen

Das Haus ist fertig und man denkt, dass man nun vielleicht wieder die ein oder andere Stunde in ein Hobby investieren oder einfach nur alle Viere von sich strecken kann - schon fragen alle nach der Außenanlage.

Was heißt hier Außenanlage? Wer braucht das denn? ... Raffstore zu und dann ist gut! Und ob das da vor dem Haus Rasen oder Unkraut ist, ist doch einfach nur eine Frage der Definition. Für mich ist das eine naturbelassene Wiese und weil das so schön öko klingt, auch noch voll im Trend ; )

Nagut, die Außenanlagen sind wie ein Aushängeschild und Teil des warmen Mäntelchen Spießigkeit das man benötigt, um angenehm anonym in die Masse all der Spieß... äh unabhängigen Geister einzutauchen.

Deshalb haben wir uns natürlich schon bei der Planung des Hauses Gedanken zu den groben Eckpunkten der Außenanlagengestaltung gemacht.

  • Wo kommt der Hauseingang hin
  • Wo die Einfahrt
  • Garage oder Carport
  • Wie steht das Haus am platzsparensten auf dem Grundstück
Die Ideen der technischen Zeichnerin zur Gartengestaltung treffen im groben auch unsere Vorstellungen. Aber zugegebener Maßen sind die Möglichkeiten auf unseren Grundstück auch nicht unbegrenzt.
Bleibt die Fage, ob die Vorstellungen in unseren Köpfen, auch tatsächlich so auf das Grundstück passen oder ob das ganze zu beengt wird bzw. ungünstig aufgeteilt ist. Da bietet es sich an, die eigenen Vorstellungen in einen maßstabsgetreuen Gartenplan umzusetzen. Ich habe dafür den Online Gartenplaner von der Seite 'Mein schöner Garten' verwendet.

Folgende Werte habe ich als grobe Eckdaten verwendet:

  • Haus 9m x 10m
  • Carport 9m x 3m
  • Kronen der großen Bäume 4,5m
  • usw.

In der Zeichnung scheint schon mal alles zu passen und ein harmonisches Gesamtbild zu ergeben. Natürlich sind das nur unsere ersten Vorstellungen. Der endgültige Garten weicht von dieser Planung in vielen Details ab.

Gartenblog Hausnummer 17

In diesem Garten-Blog wird es eher weniger Bilder von träumerischen Sonnenuntergängen oder dutzendfach abgelichteten Lieblingspflanzen geben (noch nicht ; ). Hier dreht sich alles um die handfeste Seite der Gartenarbeit - buddeln, sägen, schrauben. Eben alles was ein Männerherz höher schlagen lässt.